Widerstand gegen Theohumanity und EBE
Jeder Mensch trägt etwas Heldenhaftes in sich. An diesen heldenhaften Aspekt in uns richten sich Theohumanity und EBE ganz direkt. Sie suchen nach seinem Ursprung und wollen ihn zum Leben erwecken. Seine Verkörperung lässt sich nach Theohumanity aber nur durch eine wahrhaftige Authentifikation unserer selbst erreichen, und dieser Prozess muss im Rahmen einer tiefen und andauernden emotionalen Reifung geschehen. Aber in jedem von uns liegt dieses heldenhafte Wesen unter einem Berg an unbewussten Strategien, unterdrückten Wunden und existenziellem Terror begraben. Und der aktuellen Version unserer selbst passt es überhaupt nicht, wenn dieses heldenhafte Wesen aufsteht, denn sie will ihre familiären, sozialen, religiösen, spirituellen und philosophischen Konditionierungen auf keinen Fall aufgeben. Dadurch wird verhindert, dass jene arglose, mutige Version, die unserer eigentlichen, wahren Natur entspricht, ins Leben kommt und lebendig bleibt.
Die meisten Menschen sind blind dafür, dass eine unauthentische, strategische Version einer Selbstheit von ihnen Besitz ergriffen hat. Und weil sie diese als solche nicht erkennen, wehren sie sich, wenn sie mit Einzelheiten darüber konfrontiert werden, dass es unter jenem Berg eine authentische Version ihrer selbst gibt. Sie gehen in den Widerstand, weil all die Konditionierungen aus Glaubenssätzen, Einstellungen, Verhaltensweisen und Energien einen klebrigen, koabhängigen Beziehungsraum erzeugt haben. Dessen Ursache wiederum liegt in den zutiefst unvollständigen psychologischen, religiösen, philosophischen und spirituellen Institutionen unserer Welt, die grundlegend unauthentisch und metaphysisch krank sind. Durch sie wurden all die Konditionierungen an uns weitergegeben. Unsere Welt will uns vor allem darin bestätigen, den Status quo unseres Lebens aufrecht zu erhalten und zu rechtfertigen. Sie will, dass wir treu dystrophischen familiären Mustern und überholten religiösen oder spirituellen Lehren folgen, die den wahren Geist unserer Seele vernebeln, anstatt ihn zu befreien.
Insofern wird Theohumanity und EBE hin und wieder von Menschen als gefährlich bezeichnet, die ihre emotional verstopfte Welt verteidigen, dies aber unbewusst komplett abstreiten. EBE stellt tatsächlich eine kompromisslose Gefahr dar – für die Verteidigungen, die sicher stellen wollen, dass ein Mensch in seiner Mittelmäßigkeit und emotionalen Unreife verharrt, und für die massiven unauthentischen Strategien, die die echte, heldenhafte, göttliche Natur des Menschen unbewusst verdecken. All jene, die EBE als gefährlich anprangern, posaunen nur ihre unschuldige Fusionierung mit ihren Abwehrmechanismen hinaus. Dies wird besonders dann deutlich, wenn man sich die unverhältnismäßige Abwehrreaktion mit ihrer Vorgeschichte erklärt, die aber nie in der Weise zu Tage tritt wie ihre Kritik.
Dass EBE und Theohumanity Herausforderungen dieser Art anzieht, ist keine Überraschung: Sämtliche Paradigmenwechsel unserer Spezies treffen in ihrer Zeit auf Widerstand. Aber alles, was man als Erwachsener tut, ist bewusst gewählt und gewünscht, ob einem das bewusst ist oder nicht. Insofern ist es der Gipfel des Unscharfsinns, wenn man gegenüber seiner eigenen getroffenen Entscheidung, gewisse Leute um Hilfe zu bitten, Opfer spielt. Darin beweist sich die Entwicklungshemmung von Menschen, die unbewusst danach suchen, sich wie ein Kind fühlen zu können. Sie meinen, sie werden durch die Reise „schikaniert“, deren Erforschung sie sich selbst ausgesucht haben und dann am Ende ablehnen.
Widerstand wird also erwartet: EBE klärt alle Interessierten schonungslos darüber auf, dass nur ein geringer Prozentsatz der Menschen zu einer rigorosen Selbstauthentifikation bereit ist, so wie EBE sie anbietet; eine Selbstauthentifikation, die sich selbst bestätigt, wenn man erst einmal einen bestimmten kritischen Punkt auf dieser Reise überschritten hat. Aufgrund der Tiefe unserer dystrophischen Konditionierung als Individuen und als kollektive Familie menschlichen Bewusstseins, stößt man normalerweise auf eine gegnerische Haltung zu EBE und Theohumanity, und eine Akzeptanz von dieser Seite stellt immer eine überraschende Ausnahme dar. Aber eine Ablehnung, die ihrer eigenen bereits getroffenen Wahl gegenüber Opfer spielt, wirft ihre erwachsene Selbstverantwortung über Bord. Wenn EBE einem Menschen in herzerfüllter Klarheit einen ganz bestimmten Aspekt emotionaler Unreife diagnostiziert, beweist er durch solch eine Abwehrreaktion mit untrüglicher Sicherheit, dass diese Diagnose absolut stimmig war. Und so ist genau jener gespiegelte Aspekt dann der Grund, sich gegen EBE zu entscheiden.
EBE wendet sich an alle, die es wagen wollen, ihre aktuelle Version entschlossen und auf lange Sicht zu demontieren; diese Version, die der Grund für all ihre unerfüllten Träume, koabhängigen Muster, begrenzten spirituellen Errungenschaften und der Nichtbewohnung ihrer eigenen göttlichen Natur ist. Sie sind dazu eingeladen, selbst herauszufinden, was gefährlich ist und was nicht. Letztendlich sieht nur ein emotional unreifes, opferbasiertes Bewusstsein dort eine Gefahr, wo eine wahrhaftigerere Grundlage seines göttlichen Seins hervorgerufen wird. Und ganz besonders dort, wo dies mit der Zeit wirklich geschieht.
daniel barron
gründer von Theohumanity und EBE
